Jahrbuch für Politik

Es ist das Standardwerk der österreichischen Zeitgeschichte - das jährlich erscheinende Jahrbuch für Politik, herausgegeben von Andreas Khol, Stefan Karner, Wolfgang Sobotka, Bettina Rausch, Günther Ofner und Dietmar Halper. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren darin das politische Jahr. Seit 1977 dokumentiert die Politische Akademie jährlich das politische und volkswirtschaftliche Geschehen in Österreich. Überparteilich und sachlich werden hier komplexe politische Vorgänge analysiert und diskutiert. Meinungsbildner, Profis, Beobachter der politischen Szene, Journalisten und alle an der Politik Interessierten werden mit Informationen über das politische Geschehen in Österreich und der Welt im „Österreichische Jahrbuch für Politik“ versorgt.


Österreichisches Jahrbuch für Politik 2019

Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme über das turbulente und an Premieren reiche Jahr 2019 liefert das "Jahrbuch für Politik 2019" der Politischen Akademie. In 45 Beiträgen auf 553 Seiten dokumentieren Wissenschaftler und Praktiker das politische und zeitgeschichtliche Geschehen des Jahres 2019.

Erstellt wird das "Jahrbuch für Politik" von der Politischen Akademie der Volkspartei. Deren Präsidentin Bettina Rausch sieht "die wissenschaftliche Aufarbeitung politischer Ereignisse als wichtigen Teil unserer Aufgabe als Politische Akademie". Sie will mit diesem Werk "zu einer sachlichen Debatte über Politik" beitragen und "wesentliche politische Entwicklungen für die Nachwelt dokumentieren". Herausgeber des Jahrbuchs sind Andreas Khol, Stefan Karner, Wolfgang Sobotka, Bettina Rausch, Günther Ofner und Dietmar Halper.

Im Mittelpunkt steht heuer die durch den FPÖ-Ibiza-Skandal ausgelöste Neuwahl. Der renommierte Politikexperte Thomas Hofer beschreibt und bewertet die strategischen Entscheidungen der Parteien nach Ibiza und der folgenden Nationalratswahl. Politikberaterin Heidi Glück analysiert den Wahlkampf und die Gründe für den Wahlerfolg von Sebastian Kurz. Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie, dokumentiert die Premieren, mit denen das Parlament in diesem Jahr konfrontiert war - von der erstmaligen Abwahl einer Bundesregierung bis zur ersten Regierungserklärung einer Bundeskanzlerin. Die Meinungsforscher Fritz Plasser und Franz Sommer liefern den detaillierten demoskopischen Hintergrund zu den Eckpunkten des Wahlkampfes und zum Wahlergebnis.

Mit den Umwälzungen in der Parteilandschaft beschäftigen sich die frühere grüne Kommunikationschefin Karin Strobl ("Das Comeback der Grünen"), der freiheitliche Publizist Andreas Mölzer ("Das war die Strache-FPÖ") und der Journalist Claus Reitan ("Peter Pilz - ein Mann der ersten Stunde, der das Licht abdrehen musste").

Mehrere Autoren des Jahrbuchs widmen sich auch der Ökosozialen Marktwirtschaft, unter ihnen Josef Riegler, Harald Mahrer, Stephan Pernkopf und von wissenschaftlicher Seite Florian Leregger und Franz Fehr. Der Theologe Christian Friesl präsentiert die aktuellen Ergebnisse der Europäischen Wertestudien im Langzeitvergleich von 1990 bis 2018. Die große Antisemitismus-Studie 2019 stellt deren Koordinator Thomas Stern vor.

Den Jubiläen im Jahr 2019 - 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs und 25 Jahre EU-Beitritt - widmet sich Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, der die besondere Rolle des damaligen Außenministers Alois Mock herausstreicht.

Jahrbuch für Politik 2019
Andreas Khol, Stefan Karner, Wolfgang Sobotka, Bettina Rausch, Günther Ofner, Dietmar Halper (Hrsg.)
Böhlau Verlag, 2020
553 Seiten, Paperback, € 47,00

Im Zentrum des Jahrgangsbandes 2019 stehen:

  • Nationalratswahl
  • Europawahl
  • 25 Jahre EU-Volksabstimmung
  • Die neue Volkspartei
  • Ibizagate
  • Klimawandel


Interviews mit ausgewählten Autorinnen und Autoren des Jahrbuches für Politik 2019

Andreas Khol gibt einen Überblick über die Inhalte des Jahrbuches im Namen der Herausgeber.

Politik-Analytiker Thomas Hofer stellt seinen Beitrag vor, in dem er die Partei-Strategien in der Nationalratswahl beschreibt und wie sie mit dem Ibiza-Skandal umgegangen sind.

Der Wahlforscher Franz Sommer erklärt, wem das FPÖ-Ibiza-Video wirklich geschadet und was der wahre Grund für den Absturz der FPÖ war. 

Die Kommunikationsexpertin Karin Strobl gibt einen Einblick hinter die Kulissen der fast schon wundersamen Wiederauferstehung von Die Grünen - vom Rauswurf aus dem Nationalrat 2017 zu ihrer ersten Regierungsbeteiligung 2020. 

Der Journalist Claus Reitan analysiert die Aufdecker-Karriere des Peter Pilz, den Erfolg seines Linkspopulismus und das jähe Ende einer langen politischen Karriere. 

Der Publizist Andreas Mölzer erzählt über die Ära Strache in der FPÖ, sein vielleicht zwanghaftes Scheitern und Parallelen zu Jörg Haider. 

Der Werteforscher Christian Friesl stellt die aktuellen Ergebnisse der Europäischen Wertestudie vor, welche Werte unsere Gesellschaft prägen und wo diese herkommen. 



Rückblick Jahrbuch für Politik 2018

Einen Rückblick auf die Präsentation des Jahrbuches für Politik 2018 im Palais Epstein inkl. Fotogalerie und Video-Zusammenfassung finden Sie hier!



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Pressestimmen

Kurier

Das von der Parteiakademie der Volkspartei herausgegebene Österreichische Jahrbuch für Politik ist mittlerweile ein Standardwerk. Seit mehr als 40 Jahren versammeln die Herausgeber Autoren aus allen ideologischen Richtungen. Man schreibt über Demokratie und Parteien, über Wahlen und alles Politische.

(18. April 2019)

APA

Betrachtungen und Analysen von allen ideologischen Seiten liefert abermals das "Österreichische Jahrbuch für Politik 2018" (Böhlau Verlag). Zu den Schwerpunkten des umfassenden Kompendiums zählt nicht nur der "neue Stil" der ÖVP-FPÖ-Regierung samt Nulldefizit und Sozialversicherungsreform. Auch die Zukunft der SPÖ sowie Untersuchungsausschüsse zu Verfassungsschutz und Eurofighter sind Thema.

(25. April 2019)

Salzburger Nachrichten

Das "Jahrbuch für Politik 2018" der Politischen Akademie der ÖVP ist am Freitag präsentiert worden. Parteiübergreifend war dabei nicht nur das Autorenregister. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer und Maria Maltschnig, Direktorin des Renner-Instituts der SPÖ, orteten in einer Diskussion Gemeinsamkeiten ihrer Parteien. Da wie dort hätten sich die Beweggründe für politisches Engagement geändert.

(26. April 2019)

Tiroler Tageszeitung

Bestandsaufnahme der "neuen Republik". Das "Jahrbuch für Politik 2018" zeichnet ein Bild der Veränderungen unter der türkis-blauen Koalition.

(27. April 2019)

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