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Corona als Reallabor für gesellschaftliche und technische Innovation

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und ein zentraler Pfeiler unserer globalen Wirtschaft. Die Digitalisierung bietet hier vollkommen neue Möglichkeiten und wirft damit auch neue Fragen auf: wer bzw. was wird sich in Zukunft wie bewegen? Welche Auswirkungen haben selbstfahrende Autos auf die Planung unserer Städte und Gemeinden?

Welche Chancen und Herausforderungen neue Technologien für das Thema Mobilität bringen und mit welchen Entwicklungen in den nächsten Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft dadurch zu rechnen ist diskutierte Elisabeth Mayerhofer, die Direktorin der Politischen Akademie mit Stephan Rammler, dem wissenschaftlichen Direktor am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.

Die Gesamte Veranstaltung können Sie im Video unten nachsehen, die wichtigsten Aussagen sind hier zusammengefasst:

  • Die Digitalisierung verspricht uns bei vielen Fragen der Effizienzsteigerung und nachhaltigen Entwicklung ein Problemlöser zu sein, aber nur wenn wir sie richtig einsetzen. Sie ist ein scharfes aber zweischneidiges Schwert, da sie richtig eingesetzt Nutzen stiftet und bei falschen Entwicklungen Schaden anrichten kann.
  • Die Pandemie wird nicht unsere gesamte Zukunft verändern, aber bereits bestehende Transformationsprozesse vorantreiben. Stephan Rammler bezeichnet die Pandemie als Reallabor für gesellschaftliche und technische Innovation, in dem Routinen gebrochen werden und neue Ansätze versucht werden.
  • Im Umgang mit Krisen, wie der Corona-Pandemie, brauchen wir transformative Resilienz. Das bedeutet, nicht zum Status Quo vor der Krise zurückzukehren, sondern Gelerntes zu etablieren und damit als Gesellschaft widerstandsfähiger zu werden. Im Falle der Mobilität bedeutet das die Aufhebung der globalen Abhängigkeiten in den Wertschöpfungsketten, Wertschätzung der Biodiversität und Kooperation auf Augenhöhe mit Partnerstaaten in Afrika.
  • Um die Mobilität in der Zukunft nachhaltig zu gestalten muss es Alternativen zum persönlichen Automobil geben, die regional als auch Regionen übergreifend Flexibilität bieten.

Die Diskussion zum Nachschauen

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