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Election Briefing Kosovo

Gemeinsam mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) und dem Karl-Renner-Institut (RI) organisiert die Politische Akademie eine Diskussionsreihe zur Analyse von Wahlen in Mittel- und Südosteuropa. Dazu gehören auch Election Briefings, die die wichtigsten Themen rund um aktuelle Wahlen zusammenfassen.

Am 14. Februar fanden im Kosovo Neuwahlen statt. Die Wahl war notwendig geworden, da das Verfassungsgericht die Wahl der Regierung von Ministerpräsident Avdullah Hoti aufgehoben hatte. Ein Abgeordneter, der der Korruption überführt wurde, beteiligte sich an der Wahl der Regierung im Parlament. Da Hoti nur mit einer Stimme Mehrheit gewählt worden war, wurde die Wahl annulliert. Die letzte Parlamentswahl fand erst 2019 statt und fügte sich in eine Reihe von Neuwahlen ein. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 2008 gab es im Kosovo noch keine Regierung, die bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt blieb. Wie in den meisten Umfragen prognostiziert, gewann der ehemalige Premierminister Albin Kurti von der Vetëvendosje Bewegung (VV) die Wahl mit 48% haushoch. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, welche Auswirkungen dieses Ergebnis auf das Land hat.

Um ausführliche Einblicke in die Situation vor Ort geben zu können, haben wir auch dieses Mal ein Election Briefing zusammengestellt. Darin wird die Ausgangslage der Wahl sowie ihr Ergebnis ausführlich beleuchtet:


Am 11. Februar widmete sich unsere Veranstaltung „Parliamentary elections in Kosovo“ der Parlamentswahl 2021 und ihren möglichen politischen Auswirkungen. Am Panel diskutierten Donika Emini, Geschäftsführerin der Civikos-Plattform, und Eraldin Fazliu, Chefredakteur von „Prishtina Insight", unter der Moderation von IDM-Geschäftsführer Sebastian Schäffer. Die Veranstaltung können Sie hier nachsehen:

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