Event-ImagePolitik zum Lunch: Europas Partnerschaft mit Afrika

Politik zum Lunch: Europas Partnerschaft mit Afrika

Dienstag, 30. November 2021
12:00 - 13:00 Uhr
Onlineangebot (Zoom)

NEU: Findet auf Grund der Corona-Situation ONLINE statt!

Nach mehr als 21 Jahren läuft am 30. November 2021 das Cotonou-Abkommen der Europäischen Union mit 79 Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP-Staaten) aus. Zu diesem Anlass beleuchtet die Politische Akademie die Beziehungen zwischen den Ländern Afrikas und der EU bei einem Politik-Lunch.

Am 23. Juni 2000 wurde in der Stadt Cotonou in Benin ein Nachfolgeabkommen für die auslaufende Vereinbarung von Lomé zwischen der EU und den AKP-Staaten unterzeichnet. Die Europäische Union nahm mit dieser Partnerschaft auch ihre Verantwortung aus der Zeit des Kolonialismus wahr und gestand diesen Staaten - weitgehend ohne Gegenleistungen - einen bevorzugten Zugang auf den Europäischen Markt zu. Mit dem Cotonou-Abkommen wurden, zusätzlich zu den wirtschaftlichen Regelungen, auch Übereinkunft zu den Menschenrechten, der Staatsführung und der Migration getroffen. Während beim Nachfolgeabkommen für Cotonou noch viele Fragen offen sind, gibt es bereits Kritik. Das neue Abkommen sei eine „verpasste Chance“ und bereits veraltet, hieß es etwa. Unter anderem wurde die fehlende Abstimmung mit dem innerafrikanischen Freihandelsabkommen AfCFTA bemängelt.

Das neue Abkommen nimmt die Politische Akademie zum Anlass, die Beziehungen zwischen der EU und Afrika aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Impulse zu diesen Beziehungen geben Botschafter Mag. Gregor Kössler, politischer Direktor des Außenministeriums, Mag. Mariana Kühnel, stv. Generalsekretäin der Wirtschaftskammer, und Dr. Gunter Schall, Leiter des Referats Wirtschaft und Entwicklung der Austrian Development Agency.

Kostenlose Teilnahme

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