Event-Image[CAMPUS.ONLINE] Corona-Gespräche: Der Westbalkan – eine verschonte Region?

[CAMPUS.ONLINE] Corona-Gespräche: Der Westbalkan – eine verschonte Region?

Mittwoch, 27. Mai 2020
18:30 - 19:30 Uhr
Onlineangebot

Die Zahl der Corona-Infektionen am Westbalkan ist fast durchgehend niedrig und die Anzahl der Genesenen steigt stetig. Gemeinsam mit EU-Abgeordneten Lukas Mandl und dem österreichischen Botschafter in Serbien Nikolaus Lutterotti beschäftigen wir uns mit den Fragen, ob die Länder des Westbalkans die Corona-Pandemie erfolgreich gemeistert haben und ob mit den wirtschaftlichen Konsequenzen die echte Krise erst bevorsteht.

Entgegen den Befürchtungen der meisten Beobachter hat der Westbalkan die Coronakrise bisher vergleichsweise gut überstanden. Mit restriktiven Maßnahmen erstickte man die Pandemie wortwörtlich bereits im Keim und schützte damit die eigenen Gesundheitssysteme vor der Überlastung. Gleichzeitig gab es von verschiedenen Seiten internationale Hilfe. Unter anderem lieferte auch Österreich Schutzausrüstung und stellte intensivmedizinische Betreuung zur Verfügung. Besondere Aufmerksamkeit erlangt dabei die chinesische Hilfe in Serbien, für die sich der serbische Staatschef Vučić überschwänglich bedankte und sogar die chinesische Flagge küsste.

Im Nachgang der gesundheitspolitischen Maßnahmen steht die Region nun bereits vor der nächsten großen Herausforderung. Wie auch in anderen Länder gibt es in den Staaten des Westbalkans massive Konjunktureinbrüche und es droht eine gewaltige Wirtschaftskrise. Mit MEP Lukas Mandl und Botschafter Luterotti wollen wir im Rahmen eines Corona-Gesprächs die aktuelle Situation vor Ort beleuchten und beschäftigen uns mit den Folgen der Krise für die Region.

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