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Aufgeblättert: Das literarische Quintett

Donnerstag, 21. November 2019
19:00 - 22:00 Uhr
Wien (Politische Akademie der Volkspartei), Tivoligasse 73, 1120 Wien

Viele kennen schon unsere Buchpräsentations-Reihe "Aufgeblättert". Im November wollen wir was Neues ausprobieren: Ein Abend mit gleich fünf Büchern. Die Autoren stellen ihre Werke kurz und prägnant vor - und sprechen dann in zwei Durchgängen mit den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern in kleiner Runde über ihr Buch. So kann jede und jeder fünf Bücher kurz kennenlernen und dann mit zwei selbst gewählten Autoren in intensiven Austausch kommen.

 

Programm

18:30 Uhr / Willkommen mit einem Becher Glühwein oder Punsch
19:00 Uhr / Beginn, Begrüßung und Kurz-Vorstellung der Bücher
19:45 Uhr / Mit den Autoren im Gespräch (2 Runden)
anschließend / Imbiss & Ausklang

 

 

Die Bücher im Detail:

Cornelius Granig, „Darknet - Die Welt im Schatten der Computerkriminalität“

Wahlmanipulation, Erpressung, Rufmord, Handel mit Kinderpornografie: Viele traditionelleFormen der Kriminalität bedienen sichzunehmend moderner Informations- und Kommunikationstechnologien – die Digitalisierung der Kriminalität schreitet voran. Dazu kommen neue Formen der Computerkriminalität, die erst mit der jetzt erreichten Verbreitung und Nutzungvon Computern möglich sind.Das „Darknet“, ein besonders gut abgeschotteterBereich der Netzwelt, zieht dabei Kriminellean wie Motten das Licht, da dort Verschlüsselungund Anonymisierung garantiert werden.Während diese Funktionalitäten auch von ehrlichen Whistleblowern oder Bürgerrechtsaktivisten genutzt werden können, überwiegt der Missbrauch. Cornelius Granig beleuchtet die Anfänge der kriminellen Nutzung von Rechentechnologien, erläutert spektakuläre Vorfälle aus dem deutschsprachigen Raum und spannt einen Bogen vom Missbrauch moderner Technologien durch Diktaturen bis hin zu den Angriffen von Einzeltäternaus dem Darknet. Er spricht mit Polizeibehörden über Strategien zur Bekämpfung von Computerkriminalität und zeigt, dass wir schon seit Jahrzehnten digitalen Gefahren ausgesetzt sind, deren Dimension ständig größer wird.

Simon Varga, „Leben in Gemeinschaft“

Hesiod, einer der frühesten bekannten europäischen Dichter, ist auch von philosophischem Interesse, vor allem in ethisch-politischer Perspektive. Als früher "Vorsokratiker" erörtert er in "Werke und Tage" Lebensbereiche und -beziehungen, die aus seiner Sicht für das gute Leben des Einzelnen und für das gelingende Zusammenleben des Menschen in Gemeinschaft unverzichtbar sind: Wettstreit, Gerechtigkeit, Arbeit, Hausgemeinschaft, Freundschaft und Spiritualität. Für Hesiod hat der Mensch in zentralen, wenn auch nicht in allen Fragen der Lebensgestaltung vor allem eines - Entscheidungsfreiheit. Der Autor dieser Studie stellt Hesiods rudimentäre Politische Anthropologie, wie sie sich aus den "Werken und Tagen" gewinnen lässt, dar, ergänzt durch antike Perspektiven politischer Partizipation und kosmopolitischer Identität; sie ergeben ein 'Konzept signifikanter Lebensbereiche und -beziehungen des Menschen in Gemeinschaft' und zeigen, was es heißen kann, sich zu 'entscheiden, Mensch zu sein'.

David Wineroither, „Democracy in Austria"

Der Band 28 des Jahreschrift Contemporary Austrian Studies (CAS) ist zum Anlass des 100. Jahrestages der Gründung der Republik Österreich 1918 dem Thema „Demokratie in Österreich“ gewidmet. Vom Reichsrat im 1. Weltkrieg über Vergleiche zwischen der Ersten und Zweiten Republik bis zum Präsidentschaftswahlkampf 2016 und der Einstellung der Millenials zur Demokratie, behandelt der Band ein breites Spektrum von historischen und politikwissenschaftlichen Themen.

Andreas Sator, „Alles gut?!“

Ein Buch für alle, die sich fragen: Was kann ich als Einzelner schon ändern?
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem wird es aufgefallen sein: Die Welt, in der wir leben, ist alles – aber gerecht ist sie nicht. Der Journalist Andreas Sator, von Beruf aus kritisch und neugierig, stellte an sich fest, wie unwohl er sich in seiner komfortablen Umgebung fühlte. Fragen drängten sich auf wie: Ist es okay, unser schönes Leben im reichen Österreich zu genießen? Warum geht es uns so gut, während noch so viele arm sind – und hängt das zusammen? Welche Verantwortung haben wir und was können wir tun? Was bringt Fair Trade wirklich? Wofür Spenden? Welche Politik brauchen wir?
Andreas Sator hat nicht nur gefragt, er hat Antworten gefunden. In acht Kapiteln reist er nicht nur um die Welt, sondern hinterfragt vor allem auch die eigene Komfortzone. Er redet mit Menschen, hört zu, wägt ab. Das ist nicht immer angenehm, aber es erweitert den Horizont. Allzu simple Wahrheiten und Schwarzweiß-Malerei gehören jedoch nicht in Sators Repertoire. In „Alles gut?!“ plädiert er für einen bewussten, informierten und vor allem optimistischen Umgang mit unserer Welt als globalem Dorf – und inspiriert damit dazu, sich selbst Gedanken zu machen, was man tun kann, um zu helfen.
Themen: Fair Trade – Armut und Globalisierung – Kolonialismus und die Folgen –Entwicklungspolitik – Klimakrise und vieles mehr.

Rudolf Taschner, „Die Farben der Quadratzahlen“

Wie kann etwas zugleich korrekt, aber nicht wahr sein? Was verrät ein Kartenspiel über das Wesen der Zeit? Und was haben Quadratzahlen mit Farben zu tun? Rudolf Taschner nimmt uns mit auf eine fulminante Reise an die Grenze von Mathematik und Philosophie und zeigt, dass in Zahlen Antworten auf die größten Fragen verborgen liegen. Wir erfahren, warum schon Pythagoras in den Zahlen den Ursprung des Kosmos erblickte und weshalb Nobelpreisträger bis heute darüber rätseln, warum die Mathematik die Natur auf so wundersam treffende Weise zu beschreiben vermag. „Die Farben der Quadratzahlen“ ist ein Buch voller verblüffender Fakten, das zum Staunen über die Schönheit der Mathematik einlädt.

Eine Liebeserklärung an den Zauber der Zahlen und eine fulminante Reise durch die Mathematik. „Taschner ist ein begnadeter Geschichtenerzähler.“ F.A.Z.

 

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