Impulse zur Bürgergesellschaft

Eine Gemeinschaft freier und verantwortlicher Menschen – eine Bürgergesellschaft – ist das Gesellschaftsmodell des christlich-humanistischen Menschenbildes. Diese Bürgergesellschaft hat uns durch die Corona-Krise getragen und ist entscheidend für das Comeback für Österreich.

Das Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen Seite und dem Staat auf der anderen Seite ist seit jeher Gegenstand politischer Debatten und unterscheidet verschiedene politische Strömungen. Die christliche Tradition Europas und die Philosophie der Aufklärung finden ihre Verbindung in unserem christlich-humanistischen Menschenbild. Dem folgend steht die neue Volkspartei für eine Gesellschaft, in der die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen.

Unter dem Begriff Bürgergesellschaft verstehen wir also eine Gemeinschaft freier und verantwortlicher Menschen, die solidarisch und subsidiär auf allen Ebenen miteinander leben. Dieses Gesellschaftsmodell folgt dem Grundgedanken, dass sich jede und jeder Einzelne verantwortlich fühlt, Probleme zu erkennen und an deren Lösung aktiv mitzuarbeiten. Was Einzelne oder kleinere Gemeinschaften selbstorganisiert lösen können, sollen sie auch selbst lösen und gestalten. Die staatlichen Institutionen verstehen sich als Partner und Begleiter dieser Menschen und werden dort aktiv, wo eine „große Lösung“ die bessere ist. So stellen wir ein hohes Maß an persönlicher und individueller Freiheit sicher.

Während des gesamten Monats Mai liefert die Politische Akademie Diskussionen, Interviews, Präsentationen und kurze Informationen über die Homepage, Facebook und Instagram. Staat, Gesellschaft, Freiheit, das Ehrenamt, gesellschaftspolitische Bilder und vieles mehr, werden beleuchtet, um am Ende eine Frage beantworten zu können: Wie können wir die Bürgergesellschaft – auch unter Einfluss einer Krise, wie wir sie im Moment haben – stärken?

Unter anderem kommen Expertinnen und Experten, wie der Philosoph Konrad Paul Liessmann, die Leiterin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, Ulrike Ackermann und der Politikwissenschaftler Werner Patzelt zu Wort.

Halten Sie sich hier oder auf Facebook auf dem Laufenden, wir ergänzen laufend neue Impulse zur Bürgergesellschaft und freuen uns auf Ihr Interesse.
 


Warum Bürgergesellschaft?

Warum Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie, die Bürgergesellschaft zum Schwerpunkt gemacht hat, erklärt sie hier:

 


Solidarität. Der Begriff der Krise.

Über "Solidarität" und wie sie in der Krise gelebt wird - als lebendige Bürgergesellschaft nämlich - hat Politische-Akademie-Präsidentin Bettina Rausch einen Kommentar verfasst. Lesen Sie den Kommentar hier.

 

 

Rückblick auf die Online-Veranstaltung "Gesellschaftsvertrag im Wandel"

Zum Auftakt der Informationsreihe „Impulse zur Bürgergesellschaft“ der Politischen Akademie diskutierten Ulrike Ackermann, Leiterin des John Stuart Mill Institutes für Freiheitsforschung, Michael Borchard, Leiter für wissenschaftliche Dienste der Konrad Adenauer Stiftung, und Andreas Janko, stellvertretender Institutsleiter der JKU in Linz am 5. Mai online über den Gesellschaftsvertrag sowie das Verhältnis von Staat und Bürgergesellschaft.
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Rückblick auf die Online-Veranstaltung "Die neue Bürgergesellschaft"

Zum Abschluss der Reihe "Impulse zur Bürgergesellschaft" der Politischen Akademie diskutierten am 28. Mai der deutsche Politikwissenschaftler Werner Patzelt und der Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria, Günther Lutschinger über die neue Bürgergesellschaft. Als Aufhänger der Veranstaltung diente der vielzitierte Satz des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt.
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Interviews rund um die Themen Freiwilligkeit, Ehrenamt und soziales Engagement

Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant ist Erfinder des Team Österreich vom Roten Kreuz und Hitradio Ö3.

Elke Pichler hat sich entschlossen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, und hat eine Online Spendenplattform für gemeinnützige Organisationen gegründet. Hier findest du ihre online Plattform impactoryhttps://impactory.org/

Die Geschäftsführerin des Hilfswerk Österreich, Elisabeth Anselm, spricht über Non-Profit-Organisationen und die große Bedeutung des NPO-Sektors in Österreich. Warum gemeinnützige NPOs so essentiell für eine solidarische Bürgergesellschaft sind, verrät sie uns im Interview.

Unsere Präsidentin Bettina Rausch spricht über das christlich-humanistische Menschenbild und über ihre Sicht einer Gesellschaft freier und verantwortlicher Menschen.

Günther Burkert ist Professor am Zentrum für E-Governance an der Donau-Universität Krems und ehemaliger Direktor der Politischen Akademie. In unserer Reihe "Impulse zur Bürgergesellschaft" spricht er heute über die Rolle der Wissenschaft in der Bürgergesellschaft. Er liefert Beispiele, wie Universitäten und die Bürgergesellschaft voneinander profitieren können und nennt konkrete Handlungen, die dies unterstützen. 

Der Star-Philosoph Konrad Paul Liessmann widmet sich dem Thema Verantwortung und Eigenverantwortung in unserer Gesellschaft. (Teil 1/2)

In diesem Interview, dem letzten unserer Serie, spricht der Philosoph Konrad Paul Liessmann über Bevormundung und seine Auffassung der Begriffe Bürgergesellschaft und Zivilgesellschaft. (Teil 2/2)

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